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Die Adoptiv- und Pflegefamilie im Familiensystem

Frühkindliche, prägende Verlusterfahrung und Bindung

Die Pflege- und Adoptivkinder sind Teil unserer Gesellschaft und durchlaufen unsere Schulen. Was unterscheidet diese Kinder jedoch von leiblichen Kindern? Welche prägenden Erfahrungen bringen sie mit?
Wir möchten in diesem Zusammenhang die frühkindliche, prägende Verlusterfahrung und die Bindungsstörung näher betrachten und die Folgen für die Betroffenen, deren Familien, die Gesellschaft und die Schule aufzeigen. Beide Begriffe treffen wir je länger je mehr auch bei Kindern aus „normalen“ Familien an, wodurch die Schule speziell gefordert ist.
Wir werden konfrontiert mit Schuld, Tabu, leiblichen Eltern, Adoptiv- und Pflegeeltern, emotionales Wiedererleben der frühkindlichen Verlusterfahrung, Anstrengungsverweigerung, Angstbeseitigungsmethoden.
Das Zusammenleben kann belastet werden durch tägliche Konflikte, welchen wir besser begegnen können, wenn wir die systemischen, ganzheitlichen Zusammenhänge verstehen und wissen, was die betroffenen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sich tragen.
Wir lernen, die Kinder aus ihrer eigenen Sicht wahrzunehmen, um sie besser zu verstehen. Die Frage der Schuld ist zentral in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Dahinter steht die Erwartung von Dankbarkeit, die jedoch nicht verlangt werden darf. Eltern und Kinder sind gefordert, sich gegenseitig mit dem „eigenen Rucksack“ zu akzeptieren, wodurch sich eine gesunde Distanz zwischen den Familienmitgliedern entwickeln kann, die nötig ist, damit die „Schuld“ aufgelöst werden kann.
Mit Hilfe des IKP-Ansatzes erarbeiten wir gemeinsam Beratungsansätze, die allen Beteiligten – den Kindern, Eltern, Lehrpersonen, Behördenvertretern und uns Berater(inne)n – helfen, die oftmals aussichtslos erscheinenden Situationen besser zu meistern.
In dieser Fortbildung erhalten Sie Informationen, die sowohl in der Familien- wie auch in der Einzelberatung hilfreich sind.

SVDE 2 Punkte

 


Dieser Kurs hat bereits stattgefunden.
Informieren Sie sich bei uns über Folgedaten.
Datum: Samstag, 24. Juni 2017
Ort: Zürich, Kanzleistrasse 17
Preis: CHF 320.-
Code: KFB7
Dauer: 8 Stunden
ReferentIn: Brigitte Käfige-Diener / Heidi Henseler




 

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