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Freihandelsabkommen und -systeme, Präferenziell...

Die Schweiz ist stark in die Weltwirtschaft eingebunden und zeichnet sich durch eine ausgeprägte  internationale Orientierung aus. Die Schweizerische Aussenwirtschaft ist deshalb bemüht, durch den Abschluss von Freihandelsabkommen den Zugang zu ausländischen Märkten zu verbessern und so die Wettbewerbsfähigkeit für die Schweizer Exporteure zu stärken.

Die Schweiz hat zusätzlich zum Freihandelabkommen mit der EU mit 24 weiteren Staaten ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Um von diesen Abkommen profitieren zu können, müssen die unterschiedlichen Ursprungsbedingungen und Verfahrensbestimmungen eingehalten werden. Diese sind komplex und erfordern einige Kenntnisse im Bereich der Ursprungsbestimmung.

Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, darf der Exporteur einen präferenziellen Ursprungsnachweis ausstellen und die Ware kann zollfrei oder zu einem reduzierten Zollansatz importiert werden. Falsche oder nicht gerechtfertigte Ursprungsangaben auf präferenziellen Ursprungsnachweisen haben nicht nur wirtschaftliche Einbussen zur Folge, sondern können auch strafrechtliche Zollverfahren für den Exporteur und den Empfänger auslösen.

Erfahren Sie an diesem praxisorientierten Workshop, wie Sie die Ursprungseigenschaft Ihrer Produkte anhand der entsprechenden Listenregeln (immer abhängig von der Zolltarifnummer) bestimmen und wie Sie die verschiedenen Freihandelssysteme optimal ausnützen können. Das umfassende Nachschlagwerk wird Ihnen in der Praxis helfen.

 

Inhalt

  • Anwendungsbereich der präferenziellen Ursprungsregeln
  • Überblick über die Freihandelsverträge und -systeme sowie die Vorteile für den Schweizer Exporteur
  • Paneuropäische Kumulation und ihr Einfluss auf die Ursprungsgebung von Waren und ihre Vorteile
  • Das neue Euro-Med-Freihandelssystem und die Anwendungsmöglichkeiten
  • Bilaterale Freihandelsverträge und ihre Anwendung
  • Bedeutung der Zolltarif-Nummer bei der Ursprungsgebung
  • Bearbeitung von Fallbeispielen für die praktische Anwendung der Listen- bzw. Ursprungsregeln
  • Korrektes Ausstellen der präferenziellen Ursprungsnachweise wie die Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 und EUR-MED sowie die Ursprungserklärung auf der Rechnung, mit oder ohne Kumulationsergänzung
  • Korrekter Lieferantennachweis im Rahmen der verschiedenen Freihandelsverträge und -systeme 
  • der Freihandelsvertrag mit China und den GCC-Staaten wird behandelt

 

Zielgruppe

Geschäftsführer/innen sowie Exportsachbearbeiter/innen, mit regelmässiger Abwicklung von Exportgeschäften sowie Einkäufer/innen und Disponenten/innen, die mitverantwortlich sind, dass ein Produkt die entsprechenden Ursprungsregeln erfüllt, indem sie Waren mit dem richtigen Ursprung einkaufen.

 

Referent

Markus Wermelinger, Leiter Exportdienste, Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz

 

Kosten

Mitglieder Kooperationspartner CHF 630.- / Nichtmitglieder CHF 750.-  (inkl. Dokumentation / Mittagessen und Pausenverpflegung)

 


Dieser Kurs hat bereits stattgefunden.
Informieren Sie sich bei uns über Folgedaten.
Datum: Dienstag, 10. Oktober 2017
Ort: Zürich, Riedtlistrasse 19
Preis: Mitglied CHF 630.- / nicht 750.-
Dauer: ganztags
ReferentIn: Markus Wermelinger




 

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