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Himmel und Hölle: Wahn und Wunder in der Literatur

Der Schriftsteller Alexander Moritz Frey, Regimentskamerad von Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg, emigriert nach 1933 zunächst nach Österreich, später in die Schweiz ,wo er seinen Roman „Hölle und Himmel“ veröffentlicht, in welchem er das über Diktaturen hereinbrechende Strafgericht vorausschauend darstellt. 1940 findet Franz Werfel auf der Flucht vor den Nationalsozialisten Unterschlupf im Wallfahrtsort Lourdes. Wenn er den Schergen entkäme, würde er ein Buch über Bernadette Soubirous schreiben, gelobt Werfel. In die USA entkommen, veröffentlicht er 1941 seinen Roman „Das Lied der Bernadette“. Und Lion Feuchtwanger veröffentlicht nach „Teufel in Frankreich“ über seine Erlebnisse in Frankreich 1948 sein Theaterstück „Wahn oder der Teufel in Boston“, in welchem er die Verfolgung der Intellektuellen durch das Commitee for Unamerican Activities in der Ära Joseph McCarthy’s anprangert. Schon vor und nach dem Weltkrieg von 1914/18 haben Dichterinnen und Schriftsteller das „Weltende“ zwischen Wahn und Wunder beschrieben. Diesen Anteilen in der deutschsprachigen Literatur soll in der Vorlesung zwischen „Hölle und Himmel“, zwischen Wahn und Wunder nachgegangen werden.

 


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Datum: Donnerstag, 20. September 2018
Ort: Zürich, Rämistr. 71
Preis: siehe weitere Kursinfos
Code: 18S-0315-04
Dauer: 1x
Anmeldung bis: 10.09.2018
ReferentIn: ZIID; Dreyfus Martin




 

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