Portal für Ausbildung, Weiterbildung, Kurse, Lehrgänge, Seminare

Suizidalität / Essstörungen

Suizidalität, nicht suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV)

Aufgrund der Relevanz von suizidalen Krisen, Suizidversuchen und Suiziden im Jugendalter muss jede Andeutung in Richtung Suizidalität ernst genommen werden. Suizidalität ist ein zentraler Bestandteil einer Untersuchung in einer Notfallsituation und Patienten sollten gezielt auf kurz- und langfristige Suizidgefährdung exploriert werden. Eine Einschätzung des akuten Suizidrisikos ergibt sich aus einem vertrauensvollen anamnestischen Gespräch, der Erhebung von Risikofaktoren und dem Erfassen von psychischen Störungen sowie von Suchtmittelkonsum. Bei akuter Selbstgefährdung besteht eine Indikation zur stationären Behandlung, die zum Schutz des Patienten notfalls auch gegen dessen Willen umgesetzt werden muss. Eine adäquate Dokumentation ist unumgänglich. Nach einem Suizidversuch ist neben der fachärztlichen medizinischen Erstversorgung im Spital darauf zu achten, dass der Patient sich nicht schaden kann und rasch ein Konsil in der akutversorgenden Klinik erfolgt.

Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Auffälliges Essverhalten im Kindesalter ist häufig und es genügt bei leichteren Fällen oft eine Elternberatung.  Es gibt jedoch auch bereits im Kindesalter manifeste klinische Essstörungen, welche zwanghaften Charakter annehmen können. Häufiger beginnen die Essstörungen in der Adoleszenz. Essstörungen vom anorektischen oder bulimischen Typ müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden. In der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen ist der Einbezug der Eltern in die Behandlung zentral und die familienbasierte Therapie ist die am besten evidenzbasierte Methode. Bulimische Erkrankungen können mit Hilfe einer verhaltenstherapeutischen Behandlung und gegebenenfalls Medikation behandelt werden, wobei auch hier der Einbezug der Bezugspersonen einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen erfolgt in der Regel ambulant und in schwereren Fällen teilstationär oder stationär. Hierfür ist ein störungsspezifisches multimodales Behandlungskonzept erforderlich.

Zielpublikum:
  • Nebenamtliche und hauptamtliche Schulärztinnen und Schulärzte
  • Ausgebildete Ärzte, die eine schulärztliche Tätigkeit planen
  • Kinder- und Hausärzte mit Interesse am Thema
  • Gesundheitsfachpersonen mit FH oder HF Abschluss und mindestens 2 Jahren Erfahrung in der Pädiatrie, welche aktuell in Schulgesundheitsdiensten arbeiten oder eine solche Tätigkeit planen
Ziele:

Suizidalität, nicht suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV)

Die Teilnehmenden können nach dem Vortrag anhand von Fallbeispielen das Suizidrisiko eines Jugendlichen besser einschätzen. Sie wissen, zu welcher Zeit man sich an eine weitere Fachperson wenden muss und wie die Notfallversorgung in der Region geregelt ist.

Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen

  • Grundzüge von Diagnostik und Behandlung von Essstörungen verstehen
  • Früherkennung und Interventionen bei Essstörungen verstehen und einleiten
Inhalt:

Suizidalität, nicht suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV)

  •  Instrumente zur Suizideinschätzung kennen lernen und anwenden
  • Differenzierung zwischen NSSV und Suizidversuch
  • Appellative Suizidversuche
  • Handeln in Krisensituationen
  • Suizide bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz

Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen

  • Zahlen und Fakten zu Epidemiologie und Ätiologie von Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Früherkennung von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter
  • Interventionen bei Frühformen von Essstörungen

 

Weitere Kursinfos  


Datum: auf Anfrage
Ort: Winterthur
Preis: CHF 250.00
Dauer: 1 Nachmittag




 

Unverbindlich und kostenlos Unterlagen bei oben ausgewählten Anbietern bestellen. (Datenschutz)

   



 
 

Ich melde mich für dieses Weiterbildungsangebot an. Hinweis: Als definitiv angemeldet gilt erst, wenn der Anbieter die Bestätigung zustellt.
(Anmeldung und Angaben werden direkt dem Anbieter weitergeleitet).

Korrespondenz- oder Teilnehmeradresse



 

Rechnungsadresse (Optional, falls anders als Korrespondenz- oder Teilnehmeradresse)

 

 

Wir freuen uns, dass Sie dieses Angebot weiterempfehlen.

(E-Mailadresse Empfänger)

 




 
© 2018 by seminare.ch | Portal für Ausbildung & Weiterbildung