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WBK Automation Update

In der Automatisierungstechnik wird nach wie vor sehr verbreitet mit den "alten" IEC-Sprachen FUP (Funktionsplan), KOP (Kontaktplan) oder gar AWL (Anweisungsliste) gearbeitet. Gleichzeitig sind aber auch die Schlagworte «Industrie 4.0» und «Internet of Things» (IoT) in aller Munde. Oft ist man sich dabei aber nicht bewusst, dass damit zwangsläufig auch ein grosser Schritt in Richtung moderner Informatik gemacht werden muss. Von daher passen die erwähnten "alten" Programmiersprachen einfach nicht mehr so recht ins Bild. Die meisten am Markt verfügbaren Steuerungen sind heute schon in der Lage, moderne Hochsprachen, etwa Structured Text (ST) und die grafische Ablaufsprache (AS) in Projekte einzubinden. Zunehmend drängen aber auch die objektorientierten Ansätze in unser Anwendungsgebiet; wer möchte, kann also auch C++ und Matlab-Simulink-Programme einbinden. Es ist also an der Zeit, dass sich auch die herkömmliche Automatisierungstechnik von den "Klötzchen" löst und vermehrt moderne Werkzeuge verwendet.

Der Weiterbildungskurs (WBK) Moderne Automatisierung gibt dem Praktiker eine Einführung in die Hochsprachen Structured Text (ST) und Ablaufsprache (AS). Ferner werden Richtlinien zur guten Software-Erstellung besprochen und viele Beispiele ausprogrammiert. Dadurch haben die Teilnehmenden genügend Zeit, sich an die neuen Methoden zu gewöhnen.

Zielpublikum:

Der WBK Moderne Automatisierung richtet sich an Personen, die in ihrem beruflichen Umfeld häufig mit Steuerungen und deren Anwendungen zu tun haben und sich gerne in der Programmierung dieser Systeme weiterentwickeln möchten. Konkret soll also folgendes Zielpublikum angesprochen werden:

  • Betriebs- und Servicepersonal, das täglich mit Steuerungen arbeitet
  • Maschinenbauer und Konstrukteure, die besser verstehen möchten, wie ihre Maschinen angesteuert werden
  • Strategisch orientierte Personen, die sich einen fundierten Gesamtüberblick verschaffen möchten.
Ziele:

Die Teilnehmenden erlernen grundsätzlich den Umgang mit Industriesteuerungen und deren Programmierung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den "modernen" Programmiersprachen Structured Text (ST) und Ablaufsprache (AS).

Die Theorie wird direkt an Hand geeigneter Beispiele geübt und verankert. Nach dem Besuch dieses WBK sollten die Teilnehmenden in der Lage sein, eigene Problemstellungen mit Hilfe dieser mächtigen Softwarewerkzeuge zu bearbeiten.

Inhalt:

Block 1 "Einführung in die industrielle Steuerungstechnik"
Die Teilnehmenden erfahren, wie eine Industriesteuerung aufgebaut ist und wie diese mit dem anzusteuernden Prozess interagiert. Dabei soll insbesondere auch die Laborinfrastruktur kennen gelernt werden, da diese die Basis für die folgenden Kurstage bildet.

Block 2 "Einführung in die Sprache Structured Text (ST)"
Die Teilnehmenden erlernen den prinzipiellen Umgang mit der Hochsprache ST. Es geht dabei vor allem um das Kennenlernen der sprachlichen Grundlagen.

Block 3 "Umgang mit verschiedenen Datentypen und Standardfunktionsblöcken"
Ein besonderes Augenmerk verdient die Strukturierung eines technischen Projektes. Besonders komplexe Aufgaben sollten in geeignete Unteraufgaben aufgeteilt und der Datenaustausch möglichst einfach gestaltet werden. Dabei spielen die Begriffe des Funktionsblocks, der Instanziierung und auch die verschiedenen Datentypen eine substanzielle Rolle.

Block 4 "Zustandsautomaten in der Hochsprache ST"
In der Praxis sind Ablaufketten (sogenannte Zustandsautomaten) ein besonders wichtiges Instrument. Wir erarbeiten in diesem Modul, wie sich Zustandsautomaten übersichtlich und nachvollziehbar realisieren lassen.

Block 5 "Synchronisation und Parameterübergabe zwischen verschiedenen Zustandsautomaten"
Im Fokus des Blocks 5 steht die Integration der Zustandsautomaten in andere Systeme. Oft benötigt eine Zustandsmaschine die Dienste einer anderen. In diesem Block wird behandelt, wie sich die Prozesse untereinander verständigen bzw. wie sie sich aufeinander abstimmen können.

Block 6 "Software Engineering"
Viele Programmierer sind der Meinung, dass ein Programm dann gut ist, wenn es die gestellte Funktion schnell und korrekt erfüllt. Im Rahmen dieses Moduls soll ein besonderes Augenmerk auf eine gute Softwareentwicklung gelegt werden. Dass das Programm funktioniert, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Gut ist ein Programm aber nur dann, wenn es auch eine saubere und nachvollziehbare Softwarearchitektur hat, die sich einfach erweitern lässt und gut dokumentiert ist.

Block 7 "Die Ablaufsprache und etwas Automatentheorie"
Die letzten beiden Kurstage sind der grafisch orientierten Ablaufsprache gewidmet. Dieses Programmierwerkzeug erlaubt es, Abläufe grafisch am Bildschirm zu "zeichnen". Wir behandeln die verschiedenen Hilfsmittel und schreiben damit erste Programmbeispiele.

Block 8 "Die erweiterte Ablaufsprache in der IEC Notation"
Dieser abschliessende Block setzt die Behandlung der Ablaufsprache mit weiteren Spezialitäten fort. Die Teilnehmenden erlernen, wie sich zeitliche Abläufe organisieren bzw. überwachen lassen.

 

Weitere Kursinfos  


Datum: Mittwoch, 26. September 2018
Ort: Winterthur, Technikumstrasse 9, 8400 Winterthur
Preis: CHF 1'200.00
Dauer: 6 Abend(e)
Anmeldung bis: 26.08.2018




 

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